Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, organische Pyrolyseprodukte, Teerprodukte wie Teerkleber (Verklebung von Bodenbelägen), Teeröle zum Holzschutz (Carbolineum), Einsatz im privaten Bereich verboten, z.T. krebserregend (K2)
Polychlorierte Biphenyle, Fugendichtmassen, Lacke, Farben, Kondensatoren, Transformatoren; Einsatz bis 80er Jahre, immuno- und neurotoxisch, Probleme insbesondere in öffentlichen Bauten der 60er und 70er Jahre
Pentachlorphenol, Holzschutzmittel bis in die 80er Jahre, Fungizid in Latex und Leder, in Deutschland seit 1989 verboten
(Pyrethroid) Insektizid (Mottenschutzmittel, Insektenbekämpfungsmittel), neurotoxisch
Phenolische Verbindungen, Phenolharze, Desinfektionsmittel, geruchsintensiv
Phenolische Verbindungen: Phenol, Phenolharze, Desinfektionsmittel, geruchsintensiv
TCEP, TCPP Insbesondere in Produkten auf PU-Basis (Schäume, Lacke), TCEP krebserregend (K2), TBEP in rutschhemmenden Fußbodenpflegemitteln
Insbesondere in Weich-PVC-Produkten aber auch in Kosmetika, hormonähnliche Wirkung
Ausgangsprodukt für Alkydharze, Phthalate, etc, sensibilisierend
Frisches Nadelholz, Hauptbestandteil von Terpentinölen
Wirkungsverstärker für Pyrethroide, hemmt deren Abbau im Körper, Insektenbekämpfungsmittel
Polychlorierte Biphenyle, PCB: Fugendichtmassen, Lacke, Farben, Kondensatoren, Transformatoren; Einsatz bis 80er Jahre, immuno- und neurotoxisch, Probleme insbesondere in öffentlichen Bauten der 60er und 70er Jahre
„Styropor“
Propiconazol wird als Fungizid verwendet, so zum Beispiel als Holzschutzmittel und bei Pilzen, Mais, Erdnüssen, Mandeln, Hirse, Hafer, Pekannüsse, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen und Trockenpflaumen.
Insektizid mit Fraß- und Kontaktgiftwirkung, Anwendung als Spray und in Köderdosen
Deutlich unproblematischer als Ethylengykolderivate im Hinblick auf die physiol. Wirkungen
PU-Schäume
Pyrethrine sind eine Gruppe von Naturstoffen, die für die insektizide Wirkung von Pyrethrum verantwortlich sind. Sie werden von bestimmten Chrysanthemen-Arten gebildet.
Pyrethrine werden aus Pyrethrum-Extrakt isoliert und als Insektizide für Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung und Medizin verwendet.
Pyrethrine sind Kontaktinsektizide (z.B. gegen Blattläuse, Weiße Fliege, Spinnmilben, Woll- und Schmierläuse, Zikaden und Käfer-Larven. Sie wirken gegen Eier, Larven und erwachsene Stadien. Pyrethrine sind nicht nützlingsschonend. Ihre Wirkung auf Insekten tritt innerhalb weniger Minuten ein, man spricht von einem „knock-down“-Effekt. Die für den „knock-down“ notwendige Dosis ist gering, viele der betroffenen Insekten schaffen es die Pyrethrine abzubauen und erholen sich wieder. Um diese Entgiftung zu verhindern, werden Pyrethrine mit dem Synergisten Piperonylbutoxid versetzt.
Gruppe synthetischer Insektizide, die seit Begin der 80er Jahre zunehmend Einsatz findet
Natürliches Insektizid aus Chrysantemenblüten, rel. schneller Abbau im Innenraum
Dipl.-Ing. Hansmartin Kirschmann
VDB-zertifiziertes Ingenieurbüro
Aichelestr. 9
70599 Stuttgart
Tel: 0711-23607-80
Fax: 0711-23607-82
Initiativen:
Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V.
Baubiologische Beratungsstelle IBN-autorisiert
Verein Deutscher Ingenieure VDI e.V.
Institut der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute AGÖF e.V.
Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie DGUHT e.V.